Partnerschaft mbB (AG Bremen PR 343)

Aktuelles  

 

 

 

In unserem Kompetenzteam Familienrecht gibt es einen Wechsel.

 

 

Unsere Kollegin, Frau Krause, verlässt uns nach 11 Jahren aus privaten Gründen. Sie wird zukünftig in Lübeck leben und arbeiten.
Unsere besten Wünsche begleiten sie und wir sagen danke für 11 Jahre gemeinsame Arbeit, Stress, Spaß, Lachen, Feiern und vieles andere mehr. Für 11 Jahre, in denen sie sich für ihre Mandanten und unsere Kanzlei engagiert hat.

Gleichzeitig heißen wir unsere neue Kollegin, Frau Raquet, herzlich willkommen. Frau Raquet ist seit vielen Jahren ausschließlich auf dem Gebiet des Familien- und Erbrechts tätig. Wir sind überglücklich, dass wir sie davon überzeugen konnten, dass es sich lohnt, aus Bad Homburg in der Höhe in unsere Stadt zu ziehen und sich hier für unsere Mandanten einzusetzen und sich um sie zu kümmern.

Frau Krause und Frau Raquet haben seit bereits seit Juli zusammen gearbeitet und die Übergabe vorbereitet. Frau Krause war es wichtig, die Kanzlei erst dann zu verlassen, wenn sie sich darauf verlassen konnte, die von ihr geführten Mandate in kompetente Hände geben zu können.

Ende diesen Monats ist auch die Familie von Frau Raquet, zu der neben Ehemann und zwei Töchtern (eine geht noch zur Schule, die andere studiert Rechtswissenschaften) auch ein "reinrassiger" griechischer Straßenköter und Schmusekatzen gehören, in Bremerhaven.

  

                                                                                               

                                                                                           

                                                                                                                          

 

 

Kanzleiveranstaltung am Mittwoch, den 27. September 2017, um 18.00 Uhr

 

Was gibt es 2017 Neues im Familienrecht? Einiges!
 

Sie fragen, wir antworten.

 

Hier einige wenige Themenbeispiele

 

Wechselmodell: Wie funktioniert es? Wie läuft es im Wechselmodell mit dem Kindesunterhalt? Müssen beide Elternteile Vollzeit arbeiten?

Steuerrecht: Neues zu einer wichtigen steuerrelevante Entscheidung im Familienrecht.

Ehegattenunterhalt: Das Oberlandesgericht in Celle hat seine Meinung über die Anzahl von Jahren, in denen Frauen nach der Scheidung Unterhalt beanspruchen können, Anfang diesen Jahres geändert.

Mediation: Die Richter am Familiengericht in Geestland bieten zerstrittenen Eheleuten in Langen an, die Gerichtsverfahren zu unterbrechen und stattdessen bei Kaffee und Keksen in der Bibliothek des Gerichts, unter fachlicher Leitung eine "gerichtsnahe" Mediation zu machen. Wir sind begeistert von dieser Möglichkeit und haben bisher nur positive Erfahrungen gemacht, über die wir gerne berichten würden.

 

Neugierig geworden?

 

Dann schauen Sie am 27. September bei uns vorbei.

 

Um planen zu können, würden wir uns über eine Anmeldung, sei es per Mail oder Telefon, sehr freuen.

 

 

                                                                                                                                                             

                                                                   

                                                                                                                                                 

                                                                                                                                                                                                         

      

 

Bildquelle:  http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/thema/bundesfinanzhof
Bildrechte: dpa

 

Scheidungskosten nicht mehr steuerlich absetzbar!

 

Das höchste deutsche Finanzgericht, der Bundesfinanzhof in München, hat entschieden, dass anders als bisher Ausgaben für ein Scheidungsverfahren nicht mehr als außergewöhnliche Belastung steuerlich absetzbar sind.

Eine Ausnahme gibt es nur noch, wenn der Steuerpflichtige ohne die Möglichkeit seine Scheidungskosten absetzen zu können Gefahr liefe, seine Existenzgrundlage zu verlieren und seine lebensnotwendigen Bedürfnisse nicht mehr befrieden zu können.

Bis zur Änderung der gesetzlichen Grundlagen 2013, waren Scheidungskosten als außergewöhnliche Belastungen anerkannt. Der Bundesfinanzhof selbst hatte die steuerliche Abzugsfähigkeit von Prozesskosten 2011 sogar noch erleichtert. Der Gesetzgeber hat darauf hin dann durch Gesetzesänderungen ab 2013 die Steuerentlastung für Verfahrenskosten weitgehend ausgeschlossen. Seit dem war streitig, ob Scheidungskosten absetzbar sind oder nicht. Viele Finanzverwaltungen und auch Finanzgerichte haben die Absetzbarkeit bejaht. Dies ist mit der aktuellen Entscheidung des Bundesfinanzhofes ab sofort bei den Finanzämtern nicht mehr durchzusetzen.

Aktenzeichen des entsprechenden Urteils: Bundesfinanzhof VII R 9/16