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Aktuelles  

 

 

 

Aus An­lass des In­ter­na­tio­na­len Ta­ges der Men­schen­rech­te la­den wir Sie herzlich zu ei­ner Ver­an­stal­tung am

 

Mon­tag, den 10.12.2018, 18:30 Uhr,

 

zum Thema

 

Mit Stabilität kommt Frieden? - Zur Lage der Menschenrechte und politischer Gefangenschaft in Syrien

 

in unsere Kanzlei ein.

Der 10. De­zem­ber ist als "Tag der Men­schen­rech­te" der Ge­denk­tag zur All­gemeinen Er­klä­rung der Men­schen­rech­te, die vor 70 Jahren am 10. De­zember 1948 durch die Ge­ne­ral­ver­samm­lung der Ver­ein­ten Na­tio­nen (UN) ver­ab­schie­det wur­de.

 

"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Ge­wis­sen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen."

(Ar­tikel 1 der All­ge­mei­nen Erklärung der Men­schen­rech­te)

 

Den gesamten Inhalt der All­ge­mei­nen Erklärung fin­den Sie etwa unter:

www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte

 

Die aktuelle Lage in Syrien stellen die syrischen FriedensaktivistInnen Lilas Albuni und Mohammad Kassab dar, mo­de­riert durch Christine Lüttich von der Solidaritätsorganisation "Adopt a Revolution". Adopt a Revolution ist ei­ne un­ab­hän­gi­ge und gemeinnützige Initiative, die seit Herbst 2011 die syrische Zivilgesellschaft gegen Gewalt, Krieg und Willkürherrschaft friedlich unterstützt (www.adoptrevolution.org).

Die Ver­ans­tal­tung füh­ren wir in Zu­sam­men­ar­beit mit Amnesty International Bremerhaven (www.amnesty-bremerhaven.de) durch. Am­nes­ty In­ter­na­tio­nal setzt sich auf der Grund­la­ge der Allgemeinen Erklärung der Men­schen­rech­te für eine Welt ein, in der die Rechte aller Menschen ge­ach­tet wer­den. Dieses Ziel ist auch Grundlage un­se­rer Arbeit.

Der Eintritt ist kostenlos. Er ist unabhängig von einer Anmeldung möglich. Für eine bessere Planung wären wir je­doch für eine Anmeldung bis 09.12.2018 dankbar: per E-Mail (mail@gollub-klemeyer.de) oder te­le­fo­nisch (0471/3081810, mit Mailbox ab 07.12.2018, 18 Uhr). Teilen Sie uns doch bitte mit, ob Sie allein oder in Be­glei­tung kom­men wer­den. Brin­gen Sie also auch gerne interessierte Gäste mit. Klicken Sie bitte hier, wenn Sie zusagen möchten. Wenn Sie absagen möchten, dann klicken Sie bitte hier.

An Getränken bieten wir Ihnen Mineralwasser, Säfte und Rot- und Weißwein - selbstverständlich aus fairem Han­del - an.

Parkplätze finden Sie im Parkhaus Theatergarage sowie im Parkhaus Co­lum­bus-Cen­ter. Öffentliche Ver­kehrs­mit­tel: Bus 502, 505, 506, 508, 509, Haltestelle "Hochschule Bremerhaven/Stadttheater".

 

Wir freuen uns auf einen interessanten gemeinsamen Abend mit Ihnen.

 

 

                                                                                      

 

 

 

 

 

 

 

„Kreativ im Konflikt“

Donnerstag, 11.10.2018 / 18 bis 21 Uhr

in der Quartiersmeisterei Lehe, Uhlandstraße 28

 

Nicht der Konflikt ist das Problem, sondern der Umgang damit. Das Ziel der Veranstaltung ist es, Eskalationsmuster erfahrbar zu machen, kreative Lösungen zu finden und unterschiedliche Möglichkeiten der Konfliktbearbeitung aufzuzeigen. Diese Ziele sollen mit Hilfe von Übungen aus dem „Forumtheater Augusto Boal“, der gewaltfreien Kommunikation und anderen Methoden der Konflikt- und Friedensarbeit erreicht werden. Als Referenten stehen die Mediatoren Walter Klemeyer, Rechtsanwalt und Notar und Ursula Rosenkranz-Klemeyer, Diplom Sozialpädagogin Rede und Antwort. Sie sind Fachkräfte für Friedensarbeit und gewaltfreie Kommunikation (GfK nach Marshall Rosenberg).

 

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an alle, die ihren Umgang mit Konflikten reflektieren, andere Lösungen ausprobieren und/oder eigene Konflikterfahrungen einbringen wollen.

 

Um telefonische Anmeldung wird gebeten unter der Nummer 0471-41 89 86 90.

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Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 06.06.2018, bekannt ge­macht vom Bundesverfassungsgericht mit Pressemitteilung Nr. 47/2018 vom 13.06.2018 (Az. 1 BvL 7/14 und 1 BvR 1375/14):

 

Achtung: Das Bundesverfassungsgericht hat die seit 2011 bestehende Recht­spre­chung des Bundesarbeitsgerichts zur Vorbeschäftigung bei ei­ner sogenannten sachgrundlosen Befristung für verfassungswidrig er­klärt!

 

Das Bundesarbeitsgericht hatte seit 2011 wiederholt entschieden, dass das gesetzliche Verbot einer sog. sachgrundlosen Befristung für alle Fälle, in denen „mit demselben Arbeitgeber bereits zuvor ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat“ (§ 14 Absatz 2 Satz 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz ‑TzBfG-) dann nicht eingreift, wenn zwischen dem Ende eines früheren Ar­beits­ver­hält­nis­ses und dem sachgrundlos befristeten neuen Ar­beits­ver­hält­nis mehr als drei Jahre liegen.

 

Jetzt hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass diese Recht­spre­chung des Bundesarbeitsgerichts nicht mit den ver­fas­sungs­recht­li­chen Anforderungen zu vereinbaren ist:

 

Diese Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat große Be­deu­tung für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die aktuell oder in letzter Zeit im Rahmen einer sachgrundlosen Befristung be­schäf­tigt waren oder sind und bereits zuvor ein Ar­beits­ver­hält­nis mit demselben Ar­beit­geber gehabt haben, auch wenn dieses frü­he­re Ar­beits­ver­hält­nis lange zurückliegt. Sie sollten sich um­ge­hend fachanwaltlich ar­beits­recht­lich beraten lassen. Unter Um­stän­den können Sie durch­set­zen, in einem unbefristeten Ar­beits­ver­hält­nis beschäftigt zu wer­den.

 

Eile ist geboten! § 17 Satz 1 TzBfG sieht eine Frist „von drei Wo­chen nach dem vereinbarten Ende des befristeten Arbeitsvertrages“ für eine Klage beim Arbeitsgericht auf Feststellung vor, „dass das Ar­beits­ver­hält­nis aufgrund der Befristung nicht beendet ist“. Bit­te beachten Sie unbedingt, dass diese kurze Frist möglichst ein­ge­hal­ten werden sollte.

 

Unsere drei Fachanwälte für Arbeitsrecht bieten kurzfristig Be­ra­tung an. Vereinbaren Sie umgehend einen Beratungstermin!

 

 

 

 

Artikel in der Nordsee-Zeitung vom 04.06.2018