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Tipps bei Dauerkonflikten oder Mobbing am Arbeitsplatz

In der Arbeitswelt bezeichnete man mit Mobbing ursprünglich Psychoterror und ähnliche Verhaltensweisen, die zum Ziel haben, jemanden aus der Gemeinschaft auszugrenzen und aus dem Betrieb zu drängen. Heute wird der Begriff für alle möglichen Arten von Ärger mit Kollegen und Vorgesetzten am Arbeitsplatz gebraucht.

Egal, wie man es nennt: Häufiger Ärger, immer wiederkehrender Streit oder im Hintergrund schwelende Konflikte am Arbeitsplatz nehmen den Betroffenen Energie und Motivation und können sie ernstlich krank machen. Nach unserer Erfahrung reagieren viele Menschen in solchen Situationen falsch, weil sie sich keine oder viel zu spät Hilfe holen. Aus Scham oder Stolz oder was immer die Gründe sein mögen.

Fressen Sie bei Dauerkonflikten am Arbeitsplatz Ihren Ärger nicht in sich hinein, bis Sie explodieren oder zusammenbrechen. Holen Sie sich rechtzeitig Rat bei Fachleuten wie zum Beispiel Mediatoren, Kommunikationstrainern oder Psychologen und Fachanwälten für Arbeitsrecht.

Gerade wenn der Ärger noch erträglich und die Konflikte noch regelbar zu sein scheinen, zögern Sie nicht, sich rechtzeitig unabhängigen fachlichen Rat zu holen. Ein gutes Gespräch mit einer fachkundigen, erfahrenen Person führt oft schon zu einer Erleichterung und häufig zu einer veränderten Wahrnehmung. Die veränderte Sicht kann dann der Anfang einer Konfliktlösung sein. Möglicherweise kommen Sie zu einer anderen Deutung der Geschehnisse und des Verhaltens der Konfliktbeteiligten. Ein neues Verständnis für die eigene Situation und die eigenen Gefühle und Bedürfnisse und für die Situation der „Gegenspieler“ kann entstehen und helfen. Schritt für Schritt bekommt der Konflikt eine neue Tendenz und nähert sich seiner Lösung.

Denken Sie bei Dauerkonflikten oder ständigem Ärger am Arbeitsplatz an Tipps wie diese:

  • Spielen Sie nicht Held oder Heldin, sondern lassen Sie sich von fachkundigen Beratern (Mediatoren und dergleichen) rechtzeitig helfen.
  • Betrachten Sie Ärger und Konflikte als Energie, die vielleicht auch für positive Entwicklungen umgewandelt werden kann.
  • Stärken Sie Ihr Selbstvertrauen, aber verzichten Sie nicht auf konstruktive Selbstkritik.
  • Erkennen Sie Selbstverurteilungen und vermeiden Sie sie. Verurteilen Sie sich nicht selber.
  • Versuchen Sie, Angriffe auf Ihre Person nicht persönlich zu nehmen. Schützen Sie sich.
  • Wenn vor Kunden, Kollegen oder Vorgesetzten Ihre Gefühle mit Ihnen durchgehen wollen, verlassen Sie vorher lieber schnell mal den Raum (treten Sie zum Beispiel aus) und stellen Sie Ihr inneres Gleichgewicht wieder her.
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